Entwarnung zu Blaualgen
Im Verlauf von Juni 2026 wurden durch die nationalen Medien Blaualgenvorkommen u.a. im Tessin vermeldet. Die politische Gemeinde und die Ortsgemeinde nahmen dies zum Anlass, die Situation am Schmerkner Seeufer neu zu beurteilen. Ein Fachbüro wurde beauftragt eine Beurteilung vorzunehmen. Im Ergbnis kann die Situation der Blaualgen in Schmerikon als unauffällig bezeichnet werden. Es gelten die üblichen präventiven Empfehlungen im Umgang mit Blaualgen.
Im Verlauf von Juni 2026 wurden durch die nationalen Medien Blaualgenvorkommen u.a. im Tessin vermeldet. Die politische Gemeinde und die Ortsgemeinde nehmen solche Hinweise jeweils allen voran im Interesse der Hundehaltenden ernst. Menschen, selbst Kleinkinder sind weniger bis kaum bedroht.
Wie in den Vorjahren sollte daher die Situation am Schmerkner Seeufer neu beurteilt werden. Die AquaPlus AG wurde beauftragt wie in den Jahren zuvor die definierten fünf Punkte in der Schmerkner Bucht zu begutachten. Die Begehung vom 10. Juni 2026 hat nachfolgendes Ergebnis hervorgebracht:
Ab Mitte Juni setzte eine ausgeprägte Schönwetter- und Hitzeperiode ein, welche auch im Juli anhielt. Die warmen und niederschlagsarmen Bedingungen mit hohen Temperaturen (> 30 °C) führten zu stabilen sommerlichen Verhältnissen. Die untersuchten Standorte zeigten überwiegend geringe bis mässige Vorkommen von fädigen Grünalgen und Kieselalgen. Insbesondere im Bereich der Einmündung des Aabach zeigten sich gut erkennbare Algenlager, dabei handelte es sich um fädige Grünalgen und nicht um Blaualgenbewuchs. Im Rösslihabhafen und am Dampfschiffsteg sind lokal und in sehr geringer Deckung mattige Blaualgenlager auf Steinen oder im aufschwimmenden Pflanzenmaterial vorhanden. Dabei handelte es sich jedoch nicht um Tychonema-Lager. Die Blaualge Tychonema konnte einzig am bekannten Standort im Hafen Helbling nachgewiesen werden. Die Deckung war geringer als bei früheren Begehungen.
Die Situation der Blaualgen in Schmerikon kann daher als unauffällig bezeichnet werden. Es gelten die üblichen präventiven Empfehlungen im Umgang mit Blaualgen. Vorerst bleibt die Plakatierung präventiv vor Ort aktiviert. Eine nächste Begehung und Beurteilung ist im Verlauf von August vorgesehen.