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Das Haus Hirzen Der Bau mit dem angebauten Turm prägt das Schmerkner Dorfbild. Errichtet wurde das Haus Hirzen (auch Schlössli genannt) von Heinrich Keller um 1610-20. Im Erdgeschoss hat sich ein profiliertes Spitzenbogenportal erhalten, in dessen Scheitel die Wappen Keller und Rüegg sitzen. Ende des 18. Jahrhunderts folgte der Anbau des fünfseitigen Gibelhauses im Osten. Das herrschaftliche Gebäude diente während 90 Jahren (1866-1956) als Altersheim. Ortspfarrer David B. Zimmermann kaufte damals das Gasthaus mit eigenen Mitteln und richtete ein Heim für Ältere und Kranke ein.
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Das Haus zum Rössli Auf den dreigeschossigen Hauptbau aus dem 16. Jh. folgt ein etwas zurückversetzter Anbau aus der Zeit um 1900. Das Rössli war das bedeutendste Wirtshaus in Schmerikon, dies vor allem, weil das Haus einen eigenen Schiffslandeplatz hatte. Rössliwirt Vincenz Kuster betrieb ausserdem eine Kohlehandlung und eine Fuhrhalterei (1723). Bei der Gründung der Spar- und Leihkasse 1884 fand auch diese im Haus Rössli Platz. 1947 eröffnete Fräulein Dr. Claudia Müller in diesen Räumen eine Arztpraxis, die sie bis 1981 führte. Das Haus, heute als Wohnhaus genutzt, setzt einen wichtigen Akzent im Dorfkern.
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Das Bad am See Das Gebäude am See wurde um 1800 erbaut. 1818 kaufte Adlerwirt Wenk das Haus, fand im Keller eine Mineralwasserquelle und richtete Baderäume ein. Der südliche Teil mit 8 Badezimmern, 10 Schlafzimmern und einem grossen Speisesaal wurde 1823 hergerichtet. Wegen dem Bau der Bahnlinie, musste der nördlichste Teil abgebrochen werden. Noch um das Jahr 1900 wurden 40 bis 60 Kurgäste gezählt. Um das "Heilbad" ist es mittlerweile ruhiger geworden, doch das Haus am See dient weiterhin als gern besuchter Ausflugspunkt.
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Der alte Dorfplatz Seit dem Bau der Bahn (1856) entwickelte sich der Platz zwischen dem Gasthaus Sternen und dem Bahnhof zu einem lebendigen Dorfplatz. In der Mitte befand sich der fast ebenerdige alte Dorfbrunnen, neben dem später ein neuer Brunnen gebaut wurde. Hier wurden die Fässer der Weinhandlung Kuster gereinigt. Der Dorfbrunnen diente der Bevölkerung bis zum Beginn der Zwanzigerjahre zur Wasserversorgung. Im Bild links nach der Kreuzgasse der "Sternen", die Weinhandlung Kuster und verschiedene Gewerbebetriebe.
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Dorfbrunnen Der Dorfbrunnen vor dem Sternen, der mit Kastanienbäumen überdachte Dorfplatz, der alte Seehof (abgerissen) und das Bahnhofgebäude prägten um 1920 das Dorfbild. 1909 erwarb Willi Wenk zum «Bad» von der Genossengemeinde den Boden am See, auf dem er seine Kunststeinfabrik (Zementi) baute. Einen Teil des Kaufpreises bezahlte er bar, für den anderen Teil ersetzte er den alten Dorfbrunnen durch einen monumentalen Neubau, der eine Zierde des Dorfes werden sollte. Dieser fiel einer späteren Umgestaltung für Parkplätze zum Opfer.
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Das Gasthaus Sternen Das Gasthaus zum Sternen ist ein eindrücklicher Fachwerkbau am Eingang zur Kreuzgasse. Der Sternen gehört ebenfalls zu den ältesten Häusern im Seedorf. Aus dem Nutzbuch geht hervor, dass sich 1644 der Mieter Galli Schmidlin um das Genossenrecht bewarb. Das Haus lag früher unmittelbar am Umschlagplatz im Bereich des Hafens und der Sustgebäude und war damit nach Feierabend oft ein Treffpunkt der heimkehrenden See- und Fuhrleute. 1872 verkaufte Josef Wenk das Gasthaus zum Sternen samt Weinberg an Franz Kuster. Die 1977/78 erfolgte Renovation brachte den versteckten Riegelbau zutage.
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Die Aabachbrücke Die Aabachbrücke wurde 1917 von W. Wenk und J. Müller erbaut. Auf den Balken ist ein alter Sinnspruch eingeschnitzt. Als eines der selten gewordenen Beispiele der Brückenbaukunst in Holz und wegen ihrer schmucken Gestalt verdiente sie es unter Schutz gestellt zu werden.
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Die Pfarrkirche Die ursprüngliche Pilgerkapelle St. Jodokus wurde um 1448 erstmals erwähnt. Die gotische Kirche wurde im Mai 1500 feierlich eingeweiht und während einigen Renovationen (1774, 1781, 1849) sind alle gotischen Merkmale entfernt und der Turm um ein neues Glockengeschoss erhöht worden. 1884 bekam der Turm zudem an Stelle des «Käsbissens» einen pyramidenförmigen Aufbau (Bild). Das heutige Aussehen bekam die Kirche 1965, als die Fassaden begradigt und dem Turm die alte gotische Form wiedergegeben wurde.
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Das Schulhaus Das neue Zentralschulhaus wurde 1934/35 gebaut. Da eine Turnhalle fehlte, trainierten in den folgenden Jahren verschiedene Sportvereine in den Klassenzimmern des alten Schulhauses, wo während des Zweiten Weltkrieges auch Soldaten einquartiert wurden. Das Bild zeigt links das neue und dahinter das alte Schulhaus, welches später abgebrochen wurde.
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